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Xian China, Reiseführer nach einer der älteste Städte in China

    Die Stadtmauer, Xian ReiseführerXians sagenumwobene Vergangenheit ist ein zweischneidiges Schwert. Vor dem Hintergrund, dass diese legendäre Stadt einst der Endpunkt der Seidenstraße und ein Schmelztiegel von Kulturen und Religionen war, zudem auch die Heimat von Kaisern, Kurtisanen, Dichtern, Mönchen, Kaufleuten und Kriegern, sind heutige Besucher von der lärmenden modernen Stadt häufig enttäuscht. Obgleich jedoch die Glanzzeit von Xian Anfang des 10. Jhs. endete, sind auch heute noch viele Elemente des alten Chang‘an, wie Xian früher hieß, zu finden.

    Die Stadtmauer ist noch intakt, Anbieter von Waren aller Art bevölkern noch immer das Gewirr enger Gassen im muslimischen Viertel, und es gibt genügend interessante Örtlichkeiten, um selbst den eifrigsten Amateurhistoriker auf Trab zu halten. In Xian herrscht eine ganz spezielle Atmosphäre, als bevölkerten die Geister früherer Händler, Denker, Soldaten und Beamten die Stadtmauer, um nicht in Vergessenheit zu geraten.

    Opera Qin, Xian ChinaZwar ist Xian nicht mehr Chinas politische Hauptstadt, aber es weiß den Wert seiner heiligen Geschichte in Szene zu setzen. Seit 2006 bemüht sich die Stadt darum, dass die Seidenstraße in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wird, und zur Zeit der Recherche bestanden ehrgeizige Pläne, das muslimische Viertel neu zu beleben. Es bleibt abzuwarten, ob daraus eine Touristenattraktion nach dem Motto „Disneyland trifft Seidenstraße“ entstehen wird in der Art des Themenparks Tang-Paradise, oder ob etwas Geschmackvolleres gelingen wird. Auf jeden Fall ist mit gewissen Veränderungen zu rechnen.

    Die meisten Touristen verbringen nur zwei oder drei Tage in Xian, Geschichtsfans sind hier jedoch gut und gerne eine Woche beschäftigt. In der Nähe gibt es natürlich auch noch die touristischen Höhepunkte Chinas zu bewundern. Ganz oben auf der Liste stehen die Krieger der Terrakotta-Armee, das Grab des Kaisers Jingdi, das muslimische Viertel und die Stadtmauer. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, hat noch die Möglichkeit, die Pagoden, Museen und weitere Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stadt zu besichtigen. Noch besser ist es, einmal im nahen Hua Shan oder in Hancheng zu übernachten.

    Xian Essen

    Gut essen kann man in Xians muslimischem Viertel. Übliche Gerichte sind hier majiang langpi( kalte Nudeln in Sesamsauce), fenzhengrou( Hammelhackfleisch aus dem Wok mit gemahlenem Weizen), roujiamo( gebratenes Schweine- oder Rindfleisch in Pita-Brot, manchmal mit grünem Pfeffer und Kumin), caijiamo die vegetarische Version des roujiamo) und immer und überall rouchuan( Kebabs).

    Guerreros de terracota28Am besten ist das köstliche Yangrou paomo, ein Suppengericht; in einer Schüssel wird ein flaches Stück Brot zerbröselt und mit Nudeln, Hammelfleisch und Brühe aufgefüllt. Den Mund wässrig machen auch Desserts wie huashenggao( Erdnusskuchen) und shibing( getrocknete Kaki), die man auf dem Markt oder in den Läden im muslimischen Viertel bekommt.

    Wer unter typisch chinesischen Restaurants wählen möchte, dürfte auf der Dongmutou Shi östlich der Nan Dajie fündig werden.

    Für alle, die es nach westlichem Essen gelüstet, gibt es überall in der Stadt Fast-Food- Lokale. Ansonsten servieren Jugendherbergen westliches Frühstück und westliche Mahlzeiten.

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