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Peking Reiseführer, Hauptstadt von China

    Peking, die Hauptstadt von ChinaEs ist sicher nicht falsch zu behaupten, dass das Interesse vieler Menschen aus dem Westen für die östliche Kultur in Peking( oder Beijing) Chinas seinen Ursprung hat. Peking als Hauptstadt von China ist eine weltweit bekannte antike Kulturstadt. Es war die Hauptstadt der Jin-Dynastie (1115-1234), der Yuan-Dynastie (1271-1368), der Ming- Dynastie (1368-1644) und der Qing-Dynastie (1644-1911). In dieser ehemals kaiserlichen Stadt fanden in jüngster Vergangenheit viele geschichtlich bedeutsame Ereignisse von weltweiter Bedeutung statt. Zudem wird Peking auch als ein Symbol für China beziehungsweise als ein Symbol der chinesischen Kultur betrachtet. Man kann in dieser historischen Stadt die Geschichte und die Bedeutung der chinesischen Zivilisation kennenlernen. Trotz der großen Herausforderungen der Globalisierung und der Diversifizierung ist Peking immer noch das Symbol der chinesischen Kultur.

    Beijing Sehenswertes, Peking Reiseführer

    In Beijing sind bis heute noch zahlreiche Kulturstätten und Sehenswürdigkeiten aus der Ming- und Qing- Dynastie erhalten. Die Wichtigste davon ist natürlich die Verbotene Stadt, also der Kaiserpalast. Dieser gilt als der besterhaltenste und größte kaiserliche Baukomplex weltweit. Der Palast ist 720.000 Quadratmeter groß und verfügt über 90 Höfe mit mehr als 8.700 Räumen. 1987 drehte der italienische Regisseur Bernado Bertolucci im Kaiserpalast den Spielfilm „Der letzte Kaiser", der mit neun Oscars ausgezeichnet wurde. Dieser Film zeigt dem weltweiten Publikum den geheimnisvollen Palast des chinesischen Kaisers, doch bereits am 10. Oktober 1925 wurde der Kaiserpalast offiziell für die Öffentlichkeit geöffnet.

    Eine andere Weltkulturerbestätte in Beijing ist der Himmelstempel. Dort hielten die Kaiser der Mingund Qing-Dynastie verschiedene Zeremonien ab, mit denen sie den Himmel um eine reiche Ernte bitteten. Der Himmelstempel ist der weltweit größte Baukomplex für Opfer- und Bittzeremonien dieser Art. In den 500 Jahren während der Ming- und Qing-Dynastie war die Anlage eine kaiserliche verbotene Stätte. Heute befindet sich im Himmelstempel auch die größte Grünanlage der Stadt Beijing, in der mehr als China Peking Reiseführer, Kaiser Kangxi60.000 Zypressen wachsen. Mehr als 4.0 0 0 dieser Bäume sind schon über 100 Jahre alt. Nennenswert ist sicher auch noch die kaiserliche Gartenanlage, der Sommerpalast. Die dortigen Gebäude und Höfe dienten früher auschließlich der kaiserlichen Familie. Heute ist die Anlage ein öffentlicher Park. Die ursprüngliche Form und die kulturellen Besonderheiten sind jedoch noch bestens erhalten.

    Beijing ist mit seinen majestätischen antiken Bauten und seiner traditionellen Kultur das Symbol Chinas. Der Tian'anmen-Platz im Stadtzentrum wiederum gilt als Symbol des neuen China. Chinesische Kinder kennen alle das Lied „Ich liebe den Tian'anmen-Platz in Beijing", und Touristen lassen auf dem Platz gerne ein Erinnerungsphoto von sich machen. Der Platz ist mit der chinesischen Geschichte eng verbunden und spielt im politischen Leben eine unersetzliche Rolle. Jede von hier aus verbreitete Information kann weltweit aufmerksam verfolgt werden.

    Der Tian'anmen-Platz befindet sich in der Mitte der Nord-Süd-Achse der Stadt, wobei das Tian'anmen das Eingangstor zur Verbotenen Stadt ist. In mehreren Dynastien wurden dort an dieser Stelle kaiserliche Zeremonien abgehalten. 1959 wurde der Platz umgestaltet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute findet dort jeden Morgen eine feierliche Zeremonie zum Hissen der Staatsflagge statt, ein Vorgang, welcher sich mittlerweile zu einer besonders patriotischen Kulturveranstaltung in der Hauptstadt entwickel hat.

    Die alte kulturelle Hauptstadt von China, Peking China

    Als Hauptstadt der Ming- und Qing-Dynastie birgt Beijing ein aristokratisches Temperament und die rein bürgerliche Kultur harmonisch in sich vereint. In der Stadt gibt es nicht nur rote Mauern, grün glasierte Dächer sowie Paläste und Pavillons, sondern auch alte Gassen und traditionelle Wohnhöfe. Besonders typisch sind sogenannte Siheyuans (Anwesen mit ebenerdigen Häusern um einen viereckigen Hof) und Hutongs (Gassen), welche die für Beijinger so bezeichnende Kultur repräsentieren. Rund um die Verbotene Stadt gibt es einige tausend solcher Hutongs, die meisten davon sind während der Yuan-, der Ming- und der Qing-Dynastie entstanden. In diesen Hutongs kann man die traditionelle Kultur sowie die Sitten und Gebräuche Beijings am besten kennenlernen. Eliten und Intellektuelle wollen gerne in Beijing leben und arbeiten, weil nicht nur die reichhaltige traditionelle Kultur Beijings, sondern auch das aktuelle politische und kulturelle Geschehen in der chinesischen Hauptstadt sie anziehen. In Beijing gibt es daher heute zahlreiche hervorragende Universitäten sowie ausgezeichnete Akademiker und Spitzenfachkräfte.

    Peking ist aber nicht nur eine traditionelle Kulturstadt, sondern auch eine sich schwunghaft entwickelnde moderne Metropole. Seit der erfolgreichen Bewerbung um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2008 wurde die städtebauliche Entwicklung in Beijing deutlich forciert. Das Nationalstadion, das auch „Vogelnest" genannt wird und während der Olympischen Spiele als Hauptstadion diente, ist einzigartig in seiner Gestalt und eines der modernsten Stadien der Welt. Jedoch wird die klassische majestätische Ausstrahlung von Beijing nicht durch diese Betonbauten gefährdet. Beijing ist wie ein großes Meer, das nicht nur Klassisches, sondern auch Modernes und Internationales aufnimmt. Dadurch ist diese Kulturstadt noch attraktiver geworden.

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