• +86 773 230 3067


Lhasa China, die Hauptstadt von Tibet

    Lhasa-1Saubere Natur, einzigartige Folklore und Jahrhunderte alte religiöse Kultur: Lhasa, die Hauptstadt Tibets, ist eine heilige Stadt mitten auf dem Dach der Welt. Und dies ist eine reine, alte und heilige Welt. Der Himmel über Lhasa ist von einem ursprünglichen, hellen Blau, das scheinbar die Kraft hat, die Seele der Menschen zu reinigen. Alles scheint klar und durchsichtig in Lhasa zu sein. Die Luft fühlt sich so an, als ob sie gewaschen wäre. Der Kyi-Chu-Fluss strömt von den Eisgipfeln des schneebedeckten Danggula- Gebirges herunter, durchfließt zahlreiche Wälder und Täler und mündet schließlich in den Yalu-Tsang-Pu-Fluss. So bildet sich eine seltene, wunderbare Landschaft mitten in der schneebedeckten Landschaft. Wegen des klaren und blaugrünen Wassers wird der Kyi-Chu-Fluss auch „blaue Welle der Freude" genannt. Am Ufer des blauen Flusses liegt die Altstadt Lhasas mit dem Potala-Palast. Der majestätische Palast und der reine Fluss stehen in harmonischen Einklang. Es ist ein Anblick der Lhasa Reise, der viele Besucher das ganze Jahr über anzieht. 

    Tibet Lhasa Überblick

    Frau in Lhasa, TibetAn den Bergpfaden auf dem Qinghai-Tibet-Plateau sind überall Gebetsfahnen aufgestellt, die oft laut im Wind flattern. Dort trifft man auch viele Tibeter, gekleidet in traditionellen tibetischen Mänteln, mit Gebetsmühlen in den Händen. Sie sind Pilger, die das Land bereisen und ohne Unterlass Kotau machen. Der Buddhismus ist weit verbreitet in Tibet.

    In Lhasa gießen viele Menschen jeden Morgen nach dem Aufstehen, geschmolzene Butter in einen Schrein oder Haustempel. Sie tauschen das Wasser aus und geben sich eine Weile dem Gebet hin. Danach gehen sie auf die Dachterrasse des Hauses und zünden duftendes Heu und Baumzweige an, um es dem Berg-, Wasser- und Hausgott zu opfern und um göttliche Gnade zu bitten. Danach treten sie oft gemeinsam mit den Nachbarn auf die Strasse, um Gebetsmühlen zu drehen. Dabei zählen Sie mit einer Hand die Glieder der Gebetskette und drehen mit der anderen Hand die Gebetsmühle. Gleichzeitig rezitieren Sie sechs Wörter lange Sutras und laufen im Uhrzeigesinn rund um die Pagode des buddhistischen Tempels.

    In Tibet gibt es zahlreiche verschiedene religiöse Aktivitäten. Jedes Jahr werden mehr als 150 Feste und Glücksbringende Tage gefeiert, die meist buddhistischen Ursprungs sind. Im Jahr des Pferdes, des Schafes und des Affen nach dem tibetischen Kalender finden in mehreren berühmten heiligen Bergen und Seen in Tibet umfangreiche Gebete statt. Während des Winters, wenn die Feldarbeit ruht, begeben sich oft mehr als 100.000 Menschen auf Pilgerfahrt.

    Hauptstadt von TibetAuf dem Gipfel des Roten Berges, der über 3700 Meter über dem Meeresspiegel liegt, befindet sich der majestätische Potala-Palast. Der etwa 1300 Jahre alte Potala-Palast wurde im 7. Jahrhundert nach Christus gebaut und ist eine UNESCO Weltkulturerbe. Das auf dem Berghang gebaute Gebäude spiegelt den traditionellen tibetischen Baustil eines Wachturms aus Stein und Holz wieder. Gleichzeitig kombiniert der Palast traditionelle Bauformen der Han-Nationalität, wie etwa verzierte Balken, ein goldenes Dach und Panneaudecke. Die Räumlichkeiten sind mannigfaltig und ästhetisch gestaltet. Nicht ohne Grund wird der Potala-Palast in der Baugeschichte der Welt als ein Wunder betrachtet. Überlieferungen zufolge habe sich der Tufan-König Songtsen Gampo, der zum Buddhismus übertrat, nach dem Umzug der Hauptstadt nach Lhasa oft auf diesen Berg begeben, um Sutras zu rezitieren und Gebete zu lesen. Nach dem er die Prinzessin Wencheng der Tang- Dynastie heiratete, ließ er diesen grandiosen Palast erbauen.

    Der Potala-Palast besteht aus zwei Teilen: In der Mitte liegt der Rote Palast, der vom Weißen Palast flankiert ist. Der Weiße Palast gilt als das Zentrum wichtiger religiöser und politischer Aktivitäten und Zeremonien der Dalai Lama. Der Rote Palast beherbergt die Urnenpagode und Tempel aller Dalai Lamas. Die 14.85 Meter große Urnenpagode des fünften Dalai Lama ist die Größte. Sie soll mit insgesamt 110.000 liang Gold versehen und zusätzlich noch mit 10.000 Perlen, Edelsteinen und Achaten geschmückt sein. Der oberste Stock des Roten Palastes ist zugleich der höchste Punkt des Potala-Palast. Von hier kann man die Stadt Lhasa aus der Vogelperspektive betrachten. Im Sonnenschein glänzt das goldene und silberne Dach des Palastes. Eingerahmt vom blauen Himmel und den weiße Wolken erscheint so ein oft heilig anmutendes Bild aus der Ferne.

    Im Potala-Palast werden reiche historische Kulturgegenstände und sehr viel bedeutendes Kunsthandwerk aufbewahrt. Es quasi die Schatzkammer der tibetischen Kunst. Die Wandmalereien etwa umfassen eine Gesamtfläche von mehr als 50.000 Quadratmetern. Sie zeigen religiöse Sagen, Sitten und Gebräuche sowie historische Ereignisse. Die Farben und menschlichen Formen der Wandmalereien sind dabei sehr natürlich. Die alten Malereien schildern auch das harmonische Zusammensein von Han-Chinesen und Tibetern im 7. Jahrhundert nach Christus und bezeugen die Bildung eines gemeinsamen Staates.

    Tibet BahnDer Jokhang-Tempel im Stadtzentrum von Lhasa hat eine ähnliche kulturelle Geschichte hinter sich wie der Potala-Palast. Diesen großen Baukomplex ließ der tibetische König Songtsan Gampo zum Gedenken der Tang-Prinzessin Wencheng im Jahr 647 bauen. Die Barkhor-Strasse, die rund um den Jokhang-Tempel gebaut wurde, ist die älteste Strasse in Lhasa. Dort scheint die Zeit still zu stehen. Denn die Altstadt und Lebensweise Einwohner sind in diesem Teil Lhasas in ihrer Ursprünglichkeit erhalten geblieben.

    Auf der Barkhor-Strasse sieht man häufig viele Buddhisten, die mit Gebetsmühlen in der Hand um den Jokhang-Tempel laufen. Dabei wirken sie sehr ruhig und entspannt.

    Dank der Qinghai-Tibet-Zugverbindung ist die geheimnisvolle Hauptstadt von Tibet, Lhasa, nun relativ leicht erreichbar. Auf der Zugfahrt von Beijing oder von Shanghai nach Tibet kann man oft Yaks und tibetische Antilopen sehen. Gebetsfahnen flattern im Wind, und duftender Rauch steigt in den Himmel. Diese Aussicht auf das Hochland ähnelt dabei einer alten chinesischen Bildrolle.

    Top